SOPHIA LUNRA SCHNACK
Hintergrundbild ©Susanne Krammer
Unter Pinienschirmen geboren, aufgewachsen zwischen Malventau und Mimosenplateau. Schreibt und pendelt als autopoetische Einzeller:in,
flügge zwischen Fluss, fleuve und fiume
sowie zwischen Au- und Salzwasser,
tendenziell immer mehr Richtung Rosmarin.
Sophia Lunra Schnack (*1990 Wien) verfasst Lyrik und (lyrische) Prosa auf Deutsch und Französisch, die in namhaften Zeitschriften und Anthologien in Österreich, Deutschland und Frankreich publiziert werden.
2023 erschien ihr Debütroman "feuchtes holz" (Otto Müller), der auf der Shortlist des Rauriser Literaturpreises 2024 (bestes Debüt in dt. Sprache) stand und mit dem Haymon Achensee Literatour Stipendium ausgezeichnet wurde. Im Herbst 2024 folgte ihr Erzählband "Worte wie Mandelblüte" (Otto Müller).
Bisher führten sie ihre Lesereisen neben Österreich und Deutschland nach Frankreich und Polen (2024) sowie nach Bosnien und Herzegowina und China (2025).
Für ihre Lesungen außerhalb des deutschsprachigen Raums wurden Auszüge aus feuchtes holz ins Polnische und Bosnische übersetzt beziehungsweise Auszüge aus Worte wie Mandelblüte ins Polnische und Chinesische.
Seit 2023 gibt sie einen Lyrikblog für die Anthologie Das Gedicht (Hg. A. Leitner) heraus (Sinnliche Lyrik | DAS GEDICHT blog). Die Ausgabe 34 der Anthologie wird sie im Herbst 2026 gemeinsam mit Lorena Pircher und Anton G. Leitner herausgeben.
Seit 2025 leitet sie den Kurs Kreatives (mehrsprachiges) Schreiben zwischen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch am Institut für Romanistik an der Universität Wien.
Übersetzerin aus dem Französischen ins Deutsche, u.a. Passagen Verlag Wien sowie für den Literatur- und Fotoblog Café Entropy – Literatur- & Fotoblog (Hg. B. Rieger und A. Barbero).
2024 Stipendium Bourse Rohan/ La Rochelle, La maison des écritures (für ein zweisprachiges Lyrikprojekt). 2023 Arbeitsstipendium des BKMOES. 2022 rotahorn-Förderpreis.
Mitglied bei
Podium Literatur, IG AutorInnen und Barbara Frischmuth Gesellschaft
Jurymitglied beim deutsch-französischen Literaturwettbewerb voixAUT 2025.
Hintergrundbild © Walter Pobaschnig